Donnerstag, 3. September 2015


Berlin mit Minis

Hier findet ihr eine Infografik mit Vorschlägen fürs Wochenende mit Kindern in Berlin.
Ihr findet sicher etwas für jeden Geschmack und es ist auch ein Tipp von mir dabei.
Wünsche euch eine schöne gemeinsame Zeit!

Hier findet ihr die Infografik, Berlin mit Kind.
 

Infografik Berlin mit Kind



Alles liebe, eure Designmuddi



Dienstag, 16. Juni 2015

Sommer, Sonne, Ananas


Hallo ihr lieben,

heute ist ein aufregender Tag, mein Kleiner hatte seinen ersten Eingewöhnungstag in der Kita.
Voller Neugier und Tatendrang hat er dort alles ausprobiert und erforscht. Eine neue spannende Etappe beginnt. Neue (alte) Stadt, neue Wohnung und Kita. Und so schön ist es zurück zu kommen und Berlin im Sommer zu erleben. Für die nächsten Tage macht der Sommer hier eine kleine Pause, aber er kommt bestimmt wieder. Mit Sommer verbinde ich kräftige Farben und viel Obst. Unter anderem die Ananas! Ja sie ist gerade schwer im Trend. Trend hin oder her, die Ananas mochte ich schon immer. Sie ist lecker und schmückt den Küchentisch bevor man sie genüsslich verzerrt. Und nun findet man sie überall. Deswegen habe ich mich ein bisschen auf die Suche gemacht und präsentiere euch meine Ananas-Fundstücke.


#1 Ananas Leggings
Ich liebe Leggings und ich finde auch Jungs können Leggings tragen. Diesen Sommer packe ich meinen Kleinen in eine, yeah! Vielleicht sogar diese. Am liebsten würde ich sie mir selbst anziehen, sind hübsch und machen gute Laune.
strathconastockings.bigcartel.com


#2 Ananas Bettwäsche
Oh, die ist wirklich toll und angenehme schöne Farben. Und auch mit vielem kombinierbar. Ich kann sie mir in einem Jungen wie auch Mädchen Zimmer vorstellen. Sie bringt gute Laune und Sommer ins Bett.
www.spearmintbaby.com


#3 Papier Art Ananas von der Künstlerin Lydia Shirreff
Das ist Grafik, DiY und Kunst zusammengeschmolzen, Lydia macht Papierkunst für Vogue und andere internationale wie auch kleine, independent Kunden. Sie hat meinen Traumjob und ist unglaublich inspirierend. Unbedingt ihre Arbeiten anschauen!
www.trendland.com


#4 Ananas Sonnenbrille
Hier ein lustiges, stylishes Accessoire für die Mamas für den Tag am See oder den Eisdielenbesuch. Das Foto habe ich auf den tumblr In God We Trust NYC gefunden.
http://ingodwetrustnyc.tumblr.com


#5 Ananas Eiwürfel
Was gibt es schöneres als einen schönen lauen Sommerabend mit einem Gin Tonic zu beenden. Am liebsten wenn man irgendwo im Süden mit Grillen zirpen unter Palmen sitzt. Und dazu gibt es kleine Ananas-Eiswürfel. Und ihr findet sie bei Anthropologie.
www.anthropologie.com


Alles liebe und viel Sonne, eure Designmuddi

Montag, 25. Mai 2015

Second Hand, warum nicht!





Hallo ihr lieben,

es war etwas still hier in letzter Zeit. Wir haben einen großen Umzug vollbracht und es war anstrengend und spannend zu gleich. Nun sind wir sehr glücklich in unserer neuen schönen Wohnung und freuen uns auf dem Sommer in Berlin. Und dem Kanal vor unserer Haustür, waren schon Enten füttern und Schwäne bestaunen. Da ich den Umzug dafür genutzt habe um auszumisten, kam Kirondo genau zur richtigen Zeit.Vor Kurzem wurde ich nämlich von Kirondo angeschrieben. Ich kannte die Webseite noch gar nicht, obwohl mir der Name schon sehr bekannt vorkam. Ich finde die Idee grandiös. Wenn man noch recht kleine Kinder hat, wachsen sie sehr schnell aus ihren Klamotten und Schuhen raus. Und was tun mit dem ganzen Berg an Sachen? Und kauft man alles immer neu? Ich mag den Gedanken etwas gutes auch für die Umwelt zu tun. Die Sachen werden zum Teil so kurz benutzt. Ich kaufe gerne Secondhand ein und freue mich auch einiges verkaufen zu können. Kirondo bietet beides und dies alles recht schnell und unkompliziert. Auf der Seite kann man sich immer wieder umschauen, da regelmässig neue Sachen reinkommen.  Die Sachen waren alle in einem sehr guten Zustand. Kann kaum glauben, dass sie gebraucht sind. Bei den Produkten auf der Webseite findet man eine Kennzeichnung je nach Zustand.
Wir haben uns sehr über unseren Gutschein gefreut und uns für den Sommer und die Kita ausgerüstet. Und ganz schnell könnt ihr euch einen 50% Rabatt-Gutschein holen und selbsttesten. Er ist noch bis Ende dieser Woche gültig. Liked meine Facebookseite, schriebt mir oder kommentiert bis Dienstag abend werde ich einen Gewinner aussuchen.

Wünsche euch eine tolle Woche!

Alles liebe, eure Desigmuddi

www.kirondo.de

Freitag, 8. Mai 2015

An alle Power-Mamas da draussen...



Sponsored by Fisher Price

es ist unser Tag! Lasst ihn uns genießen und uns über alles, was wir schon geschafft haben und was unsere Kleinen gelernt haben, freuen. Mein Mini ist 17 Monate alt und wir haben schon so einige Höhen und Tiefen zusammen gemeistert. All das hat uns zusammen geschweißt. Wir sind schon ein tolles Team.

Das erste Jahr ist einfach unglaublich: Erst ist da dieses kleine Wesen in deinem Leben, das vollkommen von dir abhängig ist. Ganz ehrlich war ich manchmal verunsichert und habe oft nach Rat gefragt. In diesem Jahr passiert so viel! Auch wenn manchmal die Zeit stehen zu bleiben scheint. Für mich hat es sich die ersten Wochen und Monate oft so angefühlt.

Doch dann kommen die ersten Male:
das erste Lächeln, das erste Mal nach Mamas Finger greifen, das erste Krabbeln, die ersten wackeligen Schritte, das erste Mal Mama sagen, der erste Haarschnitt…!!
Ich kann mich kaum entscheiden, welcher der schönste, emotionalste Moment war. Mittlerweile vergehen kaum ein paar Tage, an denen mein Mini nichts Neues lernt oder entdeckt. Und ich mich an den vielen Bilder und Videos kaum satt sehe. Daran kann man wunderbar erkennen, wie schnell sie wachsen und Neues dazulernen. Das für mich emotionalste erste Mal waren seine ersten wackeligen Schritte wenige Tage nach seinem ersten Geburtstag. Ich habe schon sehr lange darauf gewartet. Er konnte schon seit Monaten alleine stehen und an Möbeln entlang laufen. Ständig war ich auf der Hut und hatte mein Handy griffbereit. Doch er ließ sich lange Zeit bis es plötzlich passierte: Drei kleine Schritte.. und hupps auf den Po gefallen. Natürlich war ich zu langsam und ich konnte sie nicht festhalten. Ich war so glücklich, habe gelacht und geklatscht. Pablo hat mich stolz angestrahlt. Und nun wird es immer schwieriger Bilder zu machen, denn er ist ständig in Aktion und schnell wie der Wind. Ich denke, er fühlt sich wirklich frei, seitdem er laufen kann.
Es kommt immer die nächste Etappe, und nun warte ich auf seine ersten, richtigen Worte, freue mich schon sehr auf unsere erste Unterhaltung. Worüber wir wohl reden werden?

Das schönste erste Mal war unsere erste gemeinsame Fernreise. Wie ihr wisst, waren wir einen Monat in Thailand. Es war unglaublich schön zu sehen, dass Reisen mit Kind ziemlich gut geht und sogar Spass macht. Es gibt mir ein unglaubliches Gefühl von Freiheit.
Und nun zu euch... welche waren eure schönsten oder emotionalsten ersten Male? Wie habt ihr sie festgehalten?

Der wichtigste Moment ist das erste Mal sein Kind im Arm zu halten, denn da beginnt die gemeinsame Reise.

Und hier kullern sicherlich bei manchen ein paar Tränen...



Ich gönne mir heute Abend ein Gläschen Wein oder zwei.

Alles liebe zum Muttertag, eure Designmuddi

Montag, 27. April 2015

Zeig mir dein Bett - schlafen wie die Großen

heute möchte ich euch zeigen was ich schönes gefunden habe bei meiner aktuellen Recherche. Demnächst steht mal wieder ein großer Umzug an und ich überlege unser Babygitterbett nicht mitzunehmen. Ich kann zwar eine Seitenwand entfernen, aber mein Mini ist schon sehr groß für sein Alter. Ich glaube der Aufwand es mitzunehmen rentiert sich nicht. Und wir schlafen auch so gern zusammen, was ich noch eine Weile geniessen möchte. Ich freu mich auf diese neue Etappe, mein Sohn ist nun kein Baby mehr, sondern ein richtiger Junge. Als Designer hat man eher einen andern Blick auf Möbel und erkennt die gut durchdachten Konzepte und Linien. Hier möchte ich euch meine vier Fundstücke vorstellen. 

#1 Louis XXII von Serendipity

In diesem verträumt, rustikalem Holzbett schlafen die Kleinen wie Könige. Es ist aus Massivholz aus ökologischem Anbau und in Europa hergestellt. Ich mag sehr die geschwungenen Seitenteile, die auch als Rausfallschutz dienen und die runden Füße. Es ist auf jeden Fall ein Bett, das nicht jeder hat. Und es lässt sich recht gut kombinieren. Ich kann mir dazu gut den Kontrast mit einem modernen, nüchternen Stil vorstellen. Schaut euch auf der Seredipity Webseite um, sie haben sehr schöne Decken und Kissen.
Copyright Fred Lucano/Serendipity

www.serendipity.fr
Maße: 80 x 165 cmz
Preis: 960.-




#2 Stapelliege für Kinder von Müller Möbel

Das hier ist ein moderner Klassiker. Es ist ein Bett für Kleinkinder auch wenn es Liege genannt wird. Es lädt zum Verweilen und zum Vorlesen ein. Praktisch ist es wenn man zwei übereinander stapelt und man hat eine platzsparende Lösung für kleine Übernachtungsgäste. Es gibt sie in vielen, vielen Farben: sonnengelb, himmelblau und grasgrün -  hauptsache bunt und macht große Laune! Das Design ist auch hier klar und konzeptionell. Diese Liege ist teil der deutschen Designgeschichte aber stets aktuell, 1966 entworfen von Rolf Heide aus Hamburg. Ich trauere manchmal diesem “good old design” das selbst nach Jahrzehnten funtioniert. Erst dieses Jahr erhielt die Stapelliege den German Design Award in der Kategorie „Special Mention“.
Die Modells auf den Bilder, verriet mir die Inahberin sind ihre Neffen und ihre Tochter, so wie es sich für ein Familien-Unternehmen gehört. Es gibt auch tolle passende Schränke dazu und ein Rausfallschutz kann man zu der Stapelliege dazu bestellen.


www.muellermoebel.de
Maße: 70 x 140 cm
Preis: 369.-



#3 R toddler bed von Rafa Kids

Das R Kleinkindbett ist modern, verspielt und funktionell. Es hat klare, einfache Linien, die duch das helle Holz und die Räder weicher wirken. Die Designer sind ein holländisches Architekten-Ehepaar-Team, die das Bett mit ihrem 2jährigen Sohn ausgiebig getestet haben. Durch die Räder lädt es ein spontan die Position im Zimmer zu ändern oder den Kleinen damit herum zu schieben. Rafa Kids bietet auch eine dunkle Variante und ein Hochbett, beide zusammen lassen sich gut als Platzlösung kombinieren. Und schaut euch ihre tollen Decken mit Schafen an.

www.rafa-kids.com
Maße: 155 cm x 75cm
Preis: 620.-



#4 Rocky

Das Bett aus der Rocky Kollektion ist ein echtes Berliner Multitalent aus dem Hause jäll & tofta.  Es hat zwar Gitter, aber dadurch dass es ein 4-in-1-Möbestück und durch die Innenlänge von 140 cm, hat man lange etwas von diesem Bett. Später kann man es auch einfach als Bank zum Vorlesen und Schmusen verwenden. Die Babybett Version hat eine Schaukelfunktion und eine rückenschonende Höhe. Wenn das Kind größer ist dreht man es um 180 Grad und man hat ein Bett oder Sitzbank. Das Seitenteil dient als Schutz, lässt sich aber auch entfernen. Das moderne und schlichte Design sticht heraus und macht sich fast überall gut. Ich finde auch den Namen toll, Rocky der Boxer und Schaukelstuhl. Das Bett empfehle ich vorallem den ganz kleinen.

www.jaellundtofta.de
Maße: 155 x 107 cm
Preis: 1200.-




Mittwoch, 1. April 2015

5 Instagram Mamas & Papas
























Ich liebe es in andere Leute Familien-Alltag wie auch Häuser rein zu schauen. Und dazu ist Instagram eine echte Bereicherung, man kann um die ganze Welt reisen von seinem Handy aus. Hier und da sich paar Inspirationen holen und schauen wie andere Mamas und Papas das allen händeln.


#1 Jetsetmama

Claire ist frisch, witzig und erhellt mir jeden Tag. Sie lebt mit ihrem Söhnen Atlas und Kochi und ihrem Mann in Bali, aber auch oft in Australien. Diese Mama jongliert sehr gut mit Worten und hat dazu einen umwerfend  britischen Humor gepaart mit einem sehr bohemen Geschmack. Sie kann die kleinen Alltagsdinge einer Mama in einem unterhaltsamen Post verpacken. Ihr Instagram ist fast wie ein Blog, man reist mit ihr und nimmt jeden Tag, wie er eben ist.


#2 Zenailurophile

Emma lebt mit Mann und Sohn Atlas (ja noch ein Atlas) in Australien. Mit ihr lernt man viel über gesunde vegetarische Ernährung und über ein mit der Natur verbundenes Leben. Ihre Fotos zeigen die umwerfende Landschaft Australiens und auch, wie man mit viel Liebe den Mama-Alltag gestalten kann.


#3  Mareicares

Mareice ist Mama zweier Mädchen, mit und ohne Behinderung. Sie bloggt auf kaiserinnenreich.de. Hier sind wir wieder in Deutschland, genauer gesagt in Berlin im Gräfekiez. Dort begleitet man sie beim Arbeiten, auf den Spielplatz, ins Krankenhaus, zum Kaffee trinken.. mit Kaiserin 1 und 2.  Und zwischendrin gibt es immer mal wieder schöne Denkanstöße.



#4 Tribewanted

Ben Keene, seine Frau und seine einjährige Tochter reisen durch die Welt. Sie sind eine Nomadenfamilie. Und sie haben ein ganz tolles Projekt, das sich Tribewanted nennt. Diesen Winter fand das Tribewanted-Projekt drei Monate in Bali statt. Wer mehr wissen will, sollte einfach Tribewanted googeln. Wer als digitale Nomadenfamilie nächsten Winter in Myanmar verbringen möchte, für den wäre es was.


#5 Mattcaplin

Matt ist Albas Papa, Tochter der sehr bekannten Nirrimi von Fireandjoy. Eine supergute Fotografin und so jung…wie gut wird sie erst in 10 Jahren sein! Aber ich habe mich mit Bedacht für Matt entschieden, denn zum Einen finde ich wenige Papas auf Instagram und zum Anderen ist Nirrimi bereits bekannt. Alba lebt zum Teil auch bei ihrem Papa in Townsville, Australien (mich zieht es irgendwie dorthin). Matt hat die Gabe das Besondere in kleinen Dingen zu erkennen. Dies kann er gut in Fotos und einfachen Worte festhalten. Und er liebt seine Alba.

Ich hoffe, ich konnte euch damit inspirieren. Schaut mal bei dem einen oder anderen Blog rein.

Alles liebe, eure Designmuddi

Donnerstag, 19. März 2015

One lovely Blog Award



Mein Blog wurde von M.O.M.M. MoJo on my mind zum One lovely Blog Award nominiert. Das könnt ihr hier sehen.  Dankeschön, liebe Katharina.
Ich bin noch recht neu in dieser Bloggerwelt und nehme alles als Möglichkeit mit. Ausserdem freue ich mich immer andere Blogger kennenzulernen.


Dieser Award hat folgende Spielregeln:

• Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese in deinem Post
• Erwähne selbst die Regeln
• Veröffentliche sieben Fakten über dich
• Suche selbst weitere Blogger für den Award aus und teile ihnen die Nominierung mit


So. Ich beginne mit den 7 Fakten über mich.
Dies ist, was mir spontan dazu einfällt:

#1 Ich war gerade mal zwei Wochen alt, als ich das erste Mal flog. Meine Mutter war damals hochschwanger nach Spanien geflogen, also kam ich dort auf die Welt. Kurz nach meiner Geburt zogen wir dann nach Deutschland.

#2 Smalltalk kann ich nicht leiden und bin ich auch nicht gut darin. Wieso soll ich sprechen, wenn ich nichts zu sagen habe?

#3 Es ist verdammt hart für mich auf Kaffee zu verzichten. Es gibt zwei Dinge, mit denen ich mich gerne belohne: guten Kaffee und Schokolade. Damit kann man mich auch bestechen.

#4 Ich bin ein Umzugsprofi, auch von Land zu Land. Mit kompletten Wohnungsauflösungen, internationalen Speditionen und der ganzen Organisation kenne ich mittlerweile sehr gut aus.

#5 Ich liebe Papier und Stifte. Deswegen kann ich Stunden in Schreibwarenläden verbringen. Es gibt immer einen Grund, sich einen neuen Stift zu kaufen oder Papier zu befummeln.

#6 Barcelona ist und bleibt die Stadt meines Herzens, auch wenn ich da seit Jahren nicht mehr lebe. Es fühlt sich einfach wie Heimat an. Ich mag auch Berlin, so ist das nicht! Die Stadt hat mir viele Möglichkeiten geboten. Aber dieser Hype um die Stadt nervt.

#7 Einer meiner Reiseträume ist Tibet mit dem Himmelszug, der höchst gelegensten Bahnstrecke der Welt, zu bereisen. Seitdem ich in Nordindien, im Himalayagebirge, war, habe ich diesen Traum.



Nun möchte ich weitere Blogs für diesen Award nominieren:

#1 Auf der „mammilade“_n-Seite des Lebens so schöne Bilder und Stimmungen!

#2 Minimal ist muss ist auch mein Lebenskonzept.

#3 Gecko Footsteps, ein Reiseblog, musste sein.

#4 Jademond und was Gutes für die Seele, denn die will auch genährt werden.


Das war´s für heute. Ich habe auch schon eine Idee für meinen nächsten Blogpost, auf den ihr nicht lange warten braucht. Ich freue mich total darauf.

Alles Liebe, Designmuddi

Mittwoch, 11. März 2015

Wir haben es getan: Abenteuer Backpacking mit Kind!



























Um 5.00 Uhr morgens klingelte der Wecker. Der 15 Kilo schwere Rucksack,  sowie Handtasche, Wickeltasche und Buggy standen schon bereit. Ich weckte meinen Sohn (mittlerweile ist er unfassbare 14 Monate) und auf ging`s für einen Monat nach Thailand, nur wir zwei.
Zugegeben, ich war vorher verdammt aufgeregt gewesen! Fragen und Zweifel waren mir durch den Kopf geschwirrt.
Am Flughafen waren wir dann recht früh und auch der Check-in und der erste Flug nach Madrid waren vollkommen entspannt.
Der Madrider Flughafen ist der Wahnsinn: Ich mag nicht nur die Architektur des Terminal 1, sondern auch den Familien-Security-Check-in, an dem wesentlich weniger los ist und sich ein paar helfende Hände anbieten, um dein Kind zu bespaßen. Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich gleich neben dem Check-in ein Spielplatz befindet.
Übrigens gibt es auch in Terminal 4 einen großen Indoor-Spielplatz. Als kleines Extra bietet der Flughafen einfache Buggies kostenlos an, die man auf dem Flughafengelände nutzen kann.
In einem Café in der Nähe unseres Gates lernten wir eine sehr nette Familie mit einem kleinen 15 Monate alten Jungen kennen. Wie der Zufall es wollte, blieb der Junge Pablos Spielkamerad bis zur Ankunft in Bangkok, denn die Familie sass im Flugzeug in der selben Reihe wie wir. Wir hatten eine ganze 3er Reihe für uns, und zwar ganz vorne im Premiumbereich. So konnten wir schlafen, obwohl es kein Nachtflug war. Ein Hoch auf Thai Airways und das freundliche Flugpersonal!


























Für die ersten Tage in Bangkok und auch für die erste Zeit auf Ko Lanta hatten wir uns eine Unterkunft online reserviert. Für Bangkok war es sinnvoll, denn nach der lange Reise mit Kind und Gepäck hat man wirklich keine Lust auf langes Suchen. 
Die 3 Tage in Bangkok haben wir einfach in den Tag hineingelebt: Bummeln, Strassen-Suppe essen, eine Massage gönnen.. einfach uns langsam einfühlen, dass wir in Asien sind und es plötzlich über 30 Grad und schwül ist. Pablo hatte auch so viel Spannendes zu entdecken, dass ihm mehrere Stunden im Buggy spazieren fahren nichts ausmachte.
Dann ging es mit einem kurzen und sehr frühen Flug weiter nach Krabi. Dort am Flughafen angekommen, nahmen wir uns nach einer weiteren Busfahrt in die Stadt ein Minivan, der uns direkt zu unserer Insel und der Unterkunft bringen sollte. Nach kurzem Warten ging es endlich mit dem ganzen Gepäck, Kind und Buggy in diesen Minivan. Doch der Fahrer hielt alle paar Kilometer an, um noch weitere Leute einzuladen. Das Gepäck wurde einfach auf einem Sitz gestapelt. Die Kinder mussten stattdessen auf den Schoss. Es wurde voller und voller und entpuppte sich zu einem wahren Horrortrip inklusive unfreundlichem Fahrer, heisser Mittagssonne und langem Warten auf die Autofähre. Wir brauchten insgesamt 5 Stunden für knappe 80 Kilometer. Nie wieder!
Endlich waren wir auf unserer Insel, Ko Lanta. Für die Insel hätte auch einfach eine Reservierung für 2 Nächte gereicht, vielleicht sogar gar keine. Es gab trotz Hochsaison hier und da freie Zimmer und auch Bungalows am Strand. Nach wenigen Tagen stellte sich schon raus, dass wir das einfache Inselleben liebten:  Morgens frühstücken, gleich danach an den Strand zum Spielen, Toben und Baden. Pablo und ich hatten bald unsere Strandclique. Es war sehr schön, viele Familien und auch Kinder in Pablos Alter um uns zu haben. Ich habe so tolle und liebe Menschen kennengelernt, einen schönen Strand mit türkisfarbenem Wasser und leckeres Thaiessen genossen, was will man mehr. So haben wir bald unsere vielen Pläne über Bord geworfen und weiterhin das einfache Leben genossen. Es war so schön, sich mit anderen Eltern auszutauschen und dabei zu beobachten, wie gut die Kinder miteinander spielten. Als Alleinreisende ist das wirklich sehr erholsam. Somit konnte ich auch mal alleine schwimmen oder eine Unterhaltung führen. Die Unterkunftsart, die uns beiden am besten gefiel, waren die Bamboo-Bungalows am Strand. Sie waren wirklich einfach ausgestattet mit Bad, Bett mit Moskitonetz und Ventilator. Ich konnte mich abends in die Hängematte legen, dem Meer lauschen und den Sternenhimmel beobachten, während mein Sohn drinnen friedlich schlief.




























Aber man findet nicht nur Familien auf Ko Lanta, sondern auch einige junge Backpacker und Hippies, was der Insel einen ganz eigenen Charme verleiht. Nach 3 Wochen fühlte ich mich fast wie ein Teil des Dorfes. Die Thais, auch die Männer, sind sehr vernarrt in Kinder. Somit, glaube ich, kamen wir einfacher in Kontakt mit Einheimischen. Wir waren einige Male in dem nächsten Ort, Saladan, und auch in der Altstadt, Old Lanta. Es war eine schöne Abwechslung, wenn man mal genug vom Strand und Lust auf einen Einkaufsbummel hatte. Bei uns kam das allerdings seltener vor.
Wir haben die Insel zum Teil auch zu Fuss erkundet. Es gab jedoch nicht immer Gehwege und die Tuktuks, Pickup-Taxis und Roller düsten ständig an einem vorbei. Aber da die Straße sehr breit war, war es nicht ganz so gefährlich wie es jetzt vielleicht klingen mag. Interessant war es allemal.
 Nach süßen fast 3 Wochen, machten sich nach und nach die Familien um uns herum auf den Heimweg. Schließlich näherte sich auch unser letzter Tag. Den Rückweg haben wir gestückelt: Erst fuhren wir mit dem Boot nach Krabi und von dort aus weiter nach Aonang Beach. Hier blieben wir eine Nacht und haben unseren letzten Tag am Strand genossen. Mehr war dem Ganzen aber nicht abzugewinnen, denn der Ort selbst wirkte eher wie die asiatische Antwort auf Las Vegas im Kleinformat. Der Besuch des Nightmarket in Krabi hat sich sehr gelohnt, so günstig und lecker haben wir nur selten gegessen.


























Am folgenden Abend flogen wir nach Bangkok. Hier trafen wir noch zufällig alte Freude aus Ko Lanta und andere. Thailand ist eben auch nur ein Dorf. Das Wundervollste an dieser Reise fand ich, den Schritt gewagt zu haben und allein mit Pablo gereist zu sein.  Ich bin dankbar für die tollen Menschen, die wir kennengelernt haben und dass Pablo und ich irgendwie noch mehr zusammengewachsen sind. Jedes Mal, wenn ich zurückdenke, macht es mich glücklich.

Wer noch Fragen hat oder noch etwas Mut braucht, kann mir gerne schreiben an: hello@alejandrateixeira.com

Alles liebe, eure Designmuddi

Dienstag, 6. Januar 2015

Zeit für uns - Reise mit Kleinkind nach Schottland











Hallo ihr Lieben,

ich habe die arbeitsfreie Offline-Woche sehr genossen: Die Zeit habe ich konstruktiv damit verbracht zu spielen, zu essen und meinen Sohn davon abzuhalten, wertvolle und antike Gegenstände in spannenden und fremden Wohnungen zu zerstören. Mein kleiner Mann ist 13 Monate alt. Ein wildes Alter.

Zuerst sind wir, mit kurzem Zwischenstopp in Paris, nach Edinburgh geflogen, um von dort aus nach Glasgow weiterzufahren. Der erste Flug war tränenfrei und erstaunlich entspannt, den zweiten hat der Kleine dann komplett verschlafen.
Die Rennerei in Paris zum Gate fand er recht amüsant, was dann wiederum andere Reisende zum Schmunzeln brachte. An amüsierte Blicke anderer Leute gewöhnt man sich ja mit der Zeit.

In der Nähe von Glasgow, in Dunlop, verbrachten wir die meiste Zeit in einem sehr schönen und modern umgebauten Farmhaus. Den Briten eilt der Ruf voraus, freundlich und höflich zu sein. Und ich kann es nur bestätigen: In den Cafés und Restaurants sind alle immer zuvorkommend gewesen. Erstaunlicherweise haben sie überall (und wenn ich sage überall, dann meine ich auch selbst das kleinste Dorfcafé) Hochstühle und einen Wickeltisch. Mit Kind findet man übrigens ausgesprochen schnell einen Gesprächspartner.

Wir unternahmen zwischendrin einen kleinen Roadtrip in den Norden zu den Highlands, nach Loch Rannoch, wo wir in dem “Loch Rannoch Highland Club” übernachteten. Dort gibt es tolle Ferienwohnungen mit unglaublich guter Ausstattung und Blick auf den Loch (See) samt Berge.
Man sitzt gemütlich auf dem Sofa im Wohnzimmer oder Wintergarten und geniesst entspannt den Ausblick. Die Wintergärten sind übrigens so angelegt, dass man die anderen Gebäude nicht sieht.

Die restliche Zeit verbrachten wir mit Familien-Lunchs, Tea & Biscuit-Dates. Die Krönung war ein echtes traditionelles Christmas Dinner bei den Großeltern. Aber Halt! Davor hatten wir noch ein großes Lunch mit den Urgroßeltern, 92 und 88 Jahre! Sie luden 17 Erwachsene und 4 Kinder zum Essen ein. Die Urgroßeltern meines Sohnes sind 61 Jahre verheiratet. 1951 sind sie das erste Mal zusammen verreist: Damals fuhren sie die ganze Strecke von Schottland nach Sitges bei Barcelona mit dem Auto.

Nach der Woche in Schottland war ich vollgestopft mit neuen Eindrücken, leckeren Fudge, Mince Pie, Brandy Butter, Lachs und Gin Tonics und überwältigt von der beeindruckenden Landschaft, den Cafés und Geschäften (habe so viele neue schöne Sachen für den Kleinen geshoppt).

Nach all den Aktivitäten, den ganzen Treffen und dem vielen Essen habe ich mich schließlich wieder auf ruhige Tage am Computer und auf zu Hause gefreut. Irgendwie werde ich das Silberbesteck, das schöne Teeservice und den Humor vermissen. See you soon, Scotland.

Alles liebe, Designmuddi