Donnerstag, 19. März 2015

One lovely Blog Award



Mein Blog wurde von M.O.M.M. MoJo on my mind zum One lovely Blog Award nominiert. Das könnt ihr hier sehen.  Dankeschön, liebe Katharina.
Ich bin noch recht neu in dieser Bloggerwelt und nehme alles als Möglichkeit mit. Ausserdem freue ich mich immer andere Blogger kennenzulernen.


Dieser Award hat folgende Spielregeln:

• Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinke diese in deinem Post
• Erwähne selbst die Regeln
• Veröffentliche sieben Fakten über dich
• Suche selbst weitere Blogger für den Award aus und teile ihnen die Nominierung mit


So. Ich beginne mit den 7 Fakten über mich.
Dies ist, was mir spontan dazu einfällt:

#1 Ich war gerade mal zwei Wochen alt, als ich das erste Mal flog. Meine Mutter war damals hochschwanger nach Spanien geflogen, also kam ich dort auf die Welt. Kurz nach meiner Geburt zogen wir dann nach Deutschland.

#2 Smalltalk kann ich nicht leiden und bin ich auch nicht gut darin. Wieso soll ich sprechen, wenn ich nichts zu sagen habe?

#3 Es ist verdammt hart für mich auf Kaffee zu verzichten. Es gibt zwei Dinge, mit denen ich mich gerne belohne: guten Kaffee und Schokolade. Damit kann man mich auch bestechen.

#4 Ich bin ein Umzugsprofi, auch von Land zu Land. Mit kompletten Wohnungsauflösungen, internationalen Speditionen und der ganzen Organisation kenne ich mittlerweile sehr gut aus.

#5 Ich liebe Papier und Stifte. Deswegen kann ich Stunden in Schreibwarenläden verbringen. Es gibt immer einen Grund, sich einen neuen Stift zu kaufen oder Papier zu befummeln.

#6 Barcelona ist und bleibt die Stadt meines Herzens, auch wenn ich da seit Jahren nicht mehr lebe. Es fühlt sich einfach wie Heimat an. Ich mag auch Berlin, so ist das nicht! Die Stadt hat mir viele Möglichkeiten geboten. Aber dieser Hype um die Stadt nervt.

#7 Einer meiner Reiseträume ist Tibet mit dem Himmelszug, der höchst gelegensten Bahnstrecke der Welt, zu bereisen. Seitdem ich in Nordindien, im Himalayagebirge, war, habe ich diesen Traum.



Nun möchte ich weitere Blogs für diesen Award nominieren:

#1 Auf der „mammilade“_n-Seite des Lebens so schöne Bilder und Stimmungen!

#2 Minimal ist muss ist auch mein Lebenskonzept.

#3 Gecko Footsteps, ein Reiseblog, musste sein.

#4 Jademond und was Gutes für die Seele, denn die will auch genährt werden.


Das war´s für heute. Ich habe auch schon eine Idee für meinen nächsten Blogpost, auf den ihr nicht lange warten braucht. Ich freue mich total darauf.

Alles Liebe, Designmuddi

Mittwoch, 11. März 2015

Wir haben es getan: Abenteuer Backpacking mit Kind!



























Um 5.00 Uhr morgens klingelte der Wecker. Der 15 Kilo schwere Rucksack,  sowie Handtasche, Wickeltasche und Buggy standen schon bereit. Ich weckte meinen Sohn (mittlerweile ist er unfassbare 14 Monate) und auf ging`s für einen Monat nach Thailand, nur wir zwei.
Zugegeben, ich war vorher verdammt aufgeregt gewesen! Fragen und Zweifel waren mir durch den Kopf geschwirrt.
Am Flughafen waren wir dann recht früh und auch der Check-in und der erste Flug nach Madrid waren vollkommen entspannt.
Der Madrider Flughafen ist der Wahnsinn: Ich mag nicht nur die Architektur des Terminal 1, sondern auch den Familien-Security-Check-in, an dem wesentlich weniger los ist und sich ein paar helfende Hände anbieten, um dein Kind zu bespaßen. Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich gleich neben dem Check-in ein Spielplatz befindet.
Übrigens gibt es auch in Terminal 4 einen großen Indoor-Spielplatz. Als kleines Extra bietet der Flughafen einfache Buggies kostenlos an, die man auf dem Flughafengelände nutzen kann.
In einem Café in der Nähe unseres Gates lernten wir eine sehr nette Familie mit einem kleinen 15 Monate alten Jungen kennen. Wie der Zufall es wollte, blieb der Junge Pablos Spielkamerad bis zur Ankunft in Bangkok, denn die Familie sass im Flugzeug in der selben Reihe wie wir. Wir hatten eine ganze 3er Reihe für uns, und zwar ganz vorne im Premiumbereich. So konnten wir schlafen, obwohl es kein Nachtflug war. Ein Hoch auf Thai Airways und das freundliche Flugpersonal!


























Für die ersten Tage in Bangkok und auch für die erste Zeit auf Ko Lanta hatten wir uns eine Unterkunft online reserviert. Für Bangkok war es sinnvoll, denn nach der lange Reise mit Kind und Gepäck hat man wirklich keine Lust auf langes Suchen. 
Die 3 Tage in Bangkok haben wir einfach in den Tag hineingelebt: Bummeln, Strassen-Suppe essen, eine Massage gönnen.. einfach uns langsam einfühlen, dass wir in Asien sind und es plötzlich über 30 Grad und schwül ist. Pablo hatte auch so viel Spannendes zu entdecken, dass ihm mehrere Stunden im Buggy spazieren fahren nichts ausmachte.
Dann ging es mit einem kurzen und sehr frühen Flug weiter nach Krabi. Dort am Flughafen angekommen, nahmen wir uns nach einer weiteren Busfahrt in die Stadt ein Minivan, der uns direkt zu unserer Insel und der Unterkunft bringen sollte. Nach kurzem Warten ging es endlich mit dem ganzen Gepäck, Kind und Buggy in diesen Minivan. Doch der Fahrer hielt alle paar Kilometer an, um noch weitere Leute einzuladen. Das Gepäck wurde einfach auf einem Sitz gestapelt. Die Kinder mussten stattdessen auf den Schoss. Es wurde voller und voller und entpuppte sich zu einem wahren Horrortrip inklusive unfreundlichem Fahrer, heisser Mittagssonne und langem Warten auf die Autofähre. Wir brauchten insgesamt 5 Stunden für knappe 80 Kilometer. Nie wieder!
Endlich waren wir auf unserer Insel, Ko Lanta. Für die Insel hätte auch einfach eine Reservierung für 2 Nächte gereicht, vielleicht sogar gar keine. Es gab trotz Hochsaison hier und da freie Zimmer und auch Bungalows am Strand. Nach wenigen Tagen stellte sich schon raus, dass wir das einfache Inselleben liebten:  Morgens frühstücken, gleich danach an den Strand zum Spielen, Toben und Baden. Pablo und ich hatten bald unsere Strandclique. Es war sehr schön, viele Familien und auch Kinder in Pablos Alter um uns zu haben. Ich habe so tolle und liebe Menschen kennengelernt, einen schönen Strand mit türkisfarbenem Wasser und leckeres Thaiessen genossen, was will man mehr. So haben wir bald unsere vielen Pläne über Bord geworfen und weiterhin das einfache Leben genossen. Es war so schön, sich mit anderen Eltern auszutauschen und dabei zu beobachten, wie gut die Kinder miteinander spielten. Als Alleinreisende ist das wirklich sehr erholsam. Somit konnte ich auch mal alleine schwimmen oder eine Unterhaltung führen. Die Unterkunftsart, die uns beiden am besten gefiel, waren die Bamboo-Bungalows am Strand. Sie waren wirklich einfach ausgestattet mit Bad, Bett mit Moskitonetz und Ventilator. Ich konnte mich abends in die Hängematte legen, dem Meer lauschen und den Sternenhimmel beobachten, während mein Sohn drinnen friedlich schlief.




























Aber man findet nicht nur Familien auf Ko Lanta, sondern auch einige junge Backpacker und Hippies, was der Insel einen ganz eigenen Charme verleiht. Nach 3 Wochen fühlte ich mich fast wie ein Teil des Dorfes. Die Thais, auch die Männer, sind sehr vernarrt in Kinder. Somit, glaube ich, kamen wir einfacher in Kontakt mit Einheimischen. Wir waren einige Male in dem nächsten Ort, Saladan, und auch in der Altstadt, Old Lanta. Es war eine schöne Abwechslung, wenn man mal genug vom Strand und Lust auf einen Einkaufsbummel hatte. Bei uns kam das allerdings seltener vor.
Wir haben die Insel zum Teil auch zu Fuss erkundet. Es gab jedoch nicht immer Gehwege und die Tuktuks, Pickup-Taxis und Roller düsten ständig an einem vorbei. Aber da die Straße sehr breit war, war es nicht ganz so gefährlich wie es jetzt vielleicht klingen mag. Interessant war es allemal.
 Nach süßen fast 3 Wochen, machten sich nach und nach die Familien um uns herum auf den Heimweg. Schließlich näherte sich auch unser letzter Tag. Den Rückweg haben wir gestückelt: Erst fuhren wir mit dem Boot nach Krabi und von dort aus weiter nach Aonang Beach. Hier blieben wir eine Nacht und haben unseren letzten Tag am Strand genossen. Mehr war dem Ganzen aber nicht abzugewinnen, denn der Ort selbst wirkte eher wie die asiatische Antwort auf Las Vegas im Kleinformat. Der Besuch des Nightmarket in Krabi hat sich sehr gelohnt, so günstig und lecker haben wir nur selten gegessen.


























Am folgenden Abend flogen wir nach Bangkok. Hier trafen wir noch zufällig alte Freude aus Ko Lanta und andere. Thailand ist eben auch nur ein Dorf. Das Wundervollste an dieser Reise fand ich, den Schritt gewagt zu haben und allein mit Pablo gereist zu sein.  Ich bin dankbar für die tollen Menschen, die wir kennengelernt haben und dass Pablo und ich irgendwie noch mehr zusammengewachsen sind. Jedes Mal, wenn ich zurückdenke, macht es mich glücklich.

Wer noch Fragen hat oder noch etwas Mut braucht, kann mir gerne schreiben an: hello@alejandrateixeira.com

Alles liebe, eure Designmuddi